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Hallo liebe Fotofreunde,

hier ist wieder Euer Gunnar Düppenbecker mit einem neuen Erfahrungsbericht.

Ich hatte im April dieses Jahres mal wieder eines meiner Lieblingsobjektive bei einer Exkursion dabei. Es handelte sich dabei um das Sigma Makroobjektiv Makro 150mm F2,8 EX DG OS HSM.

Für jeden der gerne der Makofotografie frönt, ein „MUST HAVE“. Es ist seit 2004, der Nachfolger des Sigma Makro 150mm 2,8 EX DG HSM.

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Flexibel ausgestattet

Das Sigma Makro 150mm F2,8 EX DG OS HSM ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet, der die Möglichkeiten der Freihandfotografie um bis zu 4 Blendenstufen erweitert, was natürlich in der Praxis den Makrofotografen sehr flexibel macht, da er nicht zwingend ständig ein Stativ mitführen muss.

Herrvorragende Astigmatismus

Durch die einzigartige Kombination aus Floating Fokussystem, drei SDL Glaselemente und die Super Multi Layer (SML) Vergütung, hat das Objektiv eine sehr effektive Korrektur des Astigmatismus, der sphärischen Aberration sowie weiterer Korrekturen aller Arten von Aberrationen, Streulicht und Geisterbilder. Die hervorragende Abbildungsleistung liefert gestochen scharfe und kontrastreiche Bilder, selbst bei Offenblende bis in die Bildecken. Die 9 Blendenlamellen haben eine nahezu kreisrunde Blendenöffnung, was ein wunderbar angenehmes Bokeh außerhalb der Schärfeebene entstehen lässt.

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Viel Inhalt hat auch viel Gewicht

Das Sigma Makro 150mm F2,8 EX DG OS HSM schafft den Abbildungsmaßstab 1:1 bei der Naheinstellgrenze von 38cm. Es ist auf Grund seiner hohen Lichtstärke von 2,8 und seinem großen Filterdurchmesser von 72mm ein nicht gerade leichtes Makroobjektiv mit seinen ca. 1180g.

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Sensationelle Abbildungsleistung

Aber die Abbildungsleistung dieses Objektivs ist einfach sensationell. Ich bin immer wieder begeistert wenn ich die Ergebnisse an meinem Notebook betrachte. Natürlich findet ihr in diesem Blogbeitrag einige mit diesem Objektiv selbst erstellte Makrofotografien. Ich benutze dieses Objektiv am liebsten ohne Stativ, da der Bildstabilisator wirklich hervorragend arbeitet. Ein wenig schade ist, dass das Objektiv nur Blende 22 als kleinste Blende anbietet, gerade dann wenn ich eine große Schärfentiefe erzeugen möchte. Aber die ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.

Fazit:

Stärken von Makroobjektiven

  • Beste optische Qualität, da Makroobjektive speziell für den Makrobereich gerechnet sind
  • Gut funktionierender Autofokus (den ich allerdings fast immer abschalte)
  • Nicht nur für die Makrofotografie geeignet

Schwächen von Makroobjektiven

  • Teuerste Lösung in der Makrofotografie
  • Je nach Brennweite hohes Gewicht

Besonders schöne Makrofotos, wie das Bild des gemeinen Rosenkäfers (grün), lasse ich bei uns in der Filialen auf Canvas Leinwand auf Keilrahmen vergrößern und aufziehen, um immer wieder schöne neue Bilder bei mir zu Hause anschauen zu können.

Bis zum nächsten Mal Euer

Euer Gunnar Düppenbecker

zu den technischen Daten: Sigma.de

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